Das Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz ändert die notariellen Pflichten im Geldwäscherecht mit Wirkung zum 1. August 2021:
Eintragungen im Handelsregister ersetzen künftig nicht mehr die Registrierung im Transparenzregister (Aufhebung der Mitteilungsfiktion nach § 20 Abs. 2 GwG a. F.).
Notare müssen daher häufiger als bisher Transparenzregisterauszüge einholen und Unstimmigkeitsmeldungen abgeben.
Beurkundungsverbote im Immobilienbereich werden (auf share deals) erweitert.

Daher bieten wir am 4. August 2021 (Mittwoch) um 13 Uhr einen Online-Kurs zum neuen Geldwäscherecht an. Im Nachgang steht eine Aufzeichnung zur Verfügung.

Zum Kursinhalt im Einzelnen:

  1. Geldwäscherechtliche Grundlagen (Sorgfaltspflichten, Beurkundungsverbote, Meldepflichten)
  2. Aufhebung der Mitteilungsfiktion
    • Neue Registrierungspflichten
    • Auswirkungen auf Notare (Einholung von Transparenzregisterauszügen, Unstimmigkeitsmeldungen)
    • Inkrafttreten und Übergangsregelungen
    • Kostenrechtliche Behandlung
  3. Erweiterung der Beurkundungsverbote im Immobilienbereich (share deals)

Referent ist Herr Notar Dr. Diehn aus Hamburg. Er erläutert nach einer kurzen Einführung und Wiederholung zum Status quo die Neuregelungen und deren Auswirkungen auf die Praxis.
Auf die Übergangsregelungen wird ebenfalls eingegangen.

Der Kurs enthält viele Beispiele und richtet sich an Notare und Notarinnen sowie deren Mitarbeiter/innen. Er eignet sich auch als Wiederholung zum Geldwäscherecht.

Dr. Thomas Diehn –
LL.M (Harvard),  Notar in Hamburg

Ein Foliensatz zum Kurs steht am Kurstag ab 9 Uhr zum Download (zum Downloadbereich) bereit. Der Link der Aufzeichnung wird den Teilnehmern am Tag nach dem Seminar unaufgefordert per E-Mail übersandt.

Die Kosten des Seminars betragen 120 € (zzgl. 19% USt. von 22,80 € = 142,80 €).
Sie erhalten im Nachgang eine Rechnung.